Planung Papierfabrik Koslar als Module

Seit einiger Zeit baue ich schon an einer Papierfabrik. Wobei die Fabrik durchaus auch andere Produkte fertigen könnte.
Das Vorbild – kein Modell ohne Vorbild – liegt in Jülich-Koslar und hatte eine eigene Anschlussbahn zur Jülicher Kreisbahn. Eigentlich war diese Papierfabrik der Grund des Baus der JKB.

Der Gleisplan der Papierfabrik

Ein enger Fabrikhof, steile Weichen und eine eigene Werkslok machen den Nachbau interessant. So sind nur geringe Nutzlängen vorhanden, so dass ich mit knapp 4 Metern Länge und 45 cm Tiefe auskomme. Die Module werde ich an der Wand befestigen, für Treffen bekommt die Gruppe natürlich Beine zum Anschrauben.

Der Gleisplan ist recht übersichtlich:

Gleisplan
Der Gleisplan der Papierfabrik

Das Zufahrtsgleis kommt von rechts unten von einem einfachen Schattenbahnhof und führt durch ein Tor auf das Werksgelände.
Über die DKW erreicht man die einzige Umfahrmöglichkeit.
Das Gleis links unten dient der Kohleanlieferung für das Kesselhaus, das über den Schrägaufzug bedient wurde. Gegenüber dem Vorbild habe ich den Kohlelagerplatz und das Kesselhaus nach links verlegt.
Die Stumpfgleise dienen als Lade- und Abstellgleise- Die genauen Ladestellen lege ich noch fest.

Den Gleisplan habe ich als Parkettbahn schon probegefahren. Der einfache Austausch von 3-4 Wagen dauert locker 30 Minuten. Das sollte wohl genug Rangierspaß versprechen, wenn man die Ladestellen schön ungünstig, Entschuldigung, historisch gewachsen verteilt.

Die Module der Papierfabrik sollten so aufgeteilt sein, dass keine Weichen durchgeschnitten werden und die Module gut transportabel bleiben. Ich habe mich für drei Module entschienden, zwei kann ich als Doppeldecker übereinander transportieren.

Der Güterverkehr

Güter im Empfang könnten sein:

  • Kohle oder Heizöl
  • Zellstoff oder Holzschliff
  • Altpapier
  • Bleichmittel, z.B. Chlor
  • Zuschlagstoffe wie Kreide, Kleber, Streichmittel oder Farbstoffe
  • Schwefelsäure für die Pergamentherstellung
  • Betriebsstoffe, Verpackungsmaterial und Ersatzteile (Wälzen, Siebe, Motoren)
  • ganze Maschinenteile

Im Versand:

  • Papier als Rollen,
  • Palettenware oder schon geschnitten, z.B. als Kartons – also hauptsächlich gedeckte Güterwagen, evtl auch mal ein Privatwagen
  • Reststoffe, wie Altpapier, Produktionsrückstände,
  • Maschinenteile zur Aufarbeitung
  • Schrott

Also genug unterschiedliche Güter für alle Wagengattungen. Und ich kann mal meinen Persil-Wagen einsetzen, schließlich müssen die Waschmittelkartons auch irgendwo herkommen :)

Die Gleise liegen zum größten Teil im Pflaster, daher brauche ich Rillenschienen.

Noch ein paar Bilder wie es mal aussehen soll:

Planung
So soll es mal aussehen
Rendering Papierfabrik
Und so aus der anderen Richtung

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