Ein Modulkopfprofil für die Kleinbahn nach Vorbild

Ein Modulkopfprofil beschreibt den genormten Übergang zwischen zwei Modulen. Neben der Lage des Gleises und Schraublöchern ist auch ein Landschaftsprofil festgelegt. Ein Standardprofil ist in der Spur-0-Norm des Fremo festgelegt. Allerdings ist das Profil von den Abmessungen her eher an der Staatsbahn orientiert und lässt keine Höhenabweichungen zu. Da ich nach einem Privatbahn-Vorbild baue und auch gern die Strecke über einen Damm oder durch einen Einschnitt laufen lassen möchte musste ich mir einen eigenen Modulübergang ausdenken. Ansonsten hätte ich nur sehr kurze Dämme von einer Modullänge bauen können. Zu hoch sollte der Damm nicht werden, denn sonst würde er am Fuß sehr breit werden. Die vorgeschlagene Höhe lässt eine kleine Unterführung oder eine Bachbrücke noch glaubhaft zu, ohne dabei zu mächtig zu werden.

Ich habe mich an den Musterquerschnitten der Jülicher Kreisbahn orientiert, einer Lenz-Kleinbahn und ein Profil für einen Damm, einen Einschnitt und flache Landschaft entwickelt.

Zeichnung Abmessungen
Zeichnungen der Kopfstücke (Anklicken öffnet größere Ansicht)

In der Farbe Magenta ist das Standardprofil des Fremo dargestellt.

Schwarz ist das Dammprofil, der Modulkasten ist etwas nach unten verlängert und es gibt nur noch die Bohrungen 2,2′. Bohrung 4 ist optional.

Blau ist ein auf der linken Seite ein Einschnitt und rechts ein Flachprofil. Für ein vollständiges Profil sollten die Hälften jeweils gespiegelt werden.

Zum Nachbau habe ich die Zeichnungen ins DXF-Format konvertiert und in ein ZIP-Archiv zum herunterladen gepackt:

Kopfstuecke_Kleinbahn_DXF

Für die Bearbeitung in 3D-CAD-Software gibt es auch von jedem Modulkopfprofil eine STEP-Datei:

Kopfstuecke_Kleinbahn_STEP

Ein Nachbau ist natürlich ausdrücklich gewünscht, bei Fragen oder Problemen einfach die Kommentarfunktion verwenden.

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