Laderaumboden im Omm 43

Kategorisiert als Modelle Verschlagwortet mit , ,
Der neue Omm 43 Laderaumboden ist eingebaut
Der Laderaum hat einen neuen Boden und Betriebsspuren bekommen.

Der Laderaumboden fällt bei offenen Güterwagen fällt in Auge. Jedenfalls wenn der Wagen leer ist. Auch sind die Wände des Laderaums einer deutlichen Belastung durch das Ladegut ausgesetzt. Kohle, Schrott, Briketts, Holz oder Steine hinterlassen ihre Spuren. Die Innenseite der Wände wurde oft mit Teer beschichtet, das hat Lenz bei meinem Omm 43 mit einer schwarzen Lackierung des gesamten Innenraums nachgebildet. So sollte das nicht bleiben.

Der Boden aus Holzbohlen wurde meist gar nicht behandelt, die Imprägnierung hat das Ladegut übernommen. Das will ich auch so machen.

Der Laderaumboden

Zu Beginn habe ich aus selbstklebendem Eichenfurnier einen neuen Laderaumboden gelasert.

Fertigung des Laderaumbodens mit einem Mr Beam Laser
Der Laderaumboden wird gelasert

Nun habe ich den Boden mit den unterschiedlichen Farben im Hintergrund lasiert.

Einzelne Bretter des Laderaumbodens werden bemalt
Die Bohlen werden in unterschiedlichen Farbtönen lasiert.

Der Boden sieht jetzt noch recht hell aus.

Fertig bemalter Laderaumboden
So sieht der Laderaumboden vor der abschließenden Alterung aus.

Mit Pulverfarbe von PanPastel habe ich dem Boden eine Alterung verpasst.

Altern des Laderaumbodens mit PanPastel.
Der Laderaumboden wird mit PanPastel-Pulverfarben gealtert.

Nach einer Versiegelung mit mattem Klarlack bin ich mit dem Boden fertig.

Der fertige Laderaumboden
So sieht der fertige Laderaumboden aus.

Die Wände

Es wäre unpassend, wenn ich den Boden in den schachtelfrischen Wagen einkleben würde. Die Wände möchte ich ebenfalls mit Betriebsspuren und Rost versehen.

Verwendete Farben für den Rosteffekt
Diese Farben wurden für den Rost im Laderaum benutzt.

Mit den üblichen Farben habe ich Rostspuren aufgemalt und nach dem Trocknen Crackling-Medium aufgepinselt.

Aufmalen von Rost
Der Rost wird in mehreren Schichten aufgemalt.

Nach einem Tag Trockenzeit spritze ich den Innenraum mit einem dunklen Grau. Nach einem weiteren Trockentag darf das Cracklingmedium mit seiner Arbeit anfangen.

Der Laderaum ist dunkelgrau lackiert
Der dunkelgrau lackierten Wände werden befeuchtet.

Mit einem Holzspieß habe ich die Beschädigungen herausgearbeitet.

Mit einem Holzstäbchen wird die Farbe entfernt
Vorsichtig die Farbe zerstören!

Unter dem Grau so kommt der Rost hervor.

Der Laderaum wird verrostet
Das Cracklingmedium lässt den Lack abplatzen

Das Finale

Nun habe ich das Fahrwerk mit gefederten Achslagern ausgestattet und ordentliche Puffer angebaut. Dann habe ich den restlichen Wagen gealtert und endlich den Laderaumboden eingeklebt.

Der Laderaumboden vor dem einkleben
Der Laderaumboden ist bereit zum Einkleben.

Dann entferne ich noch den Spritzschutz und der Wagen ist fertig.

Enternen des Spritzschutz an den Radsätzen
Nach dem Altern können der Spritzschutz weg.

Ich bin sehr erfreut, dass der Wagen nun viel besser aussieht.

Der neue Omm 43 Laderaumboden ist eingebaut
Der Laderaum hat einen neuen Boden und Betriebsspuren bekommen.
Rostspuren im Omm 43
Bei Schlaglicht sieht man die Rostbeulen des Omm-43-Laderaum prima.
Pufferbohle Omm 43
Die überarbeitete Pufferbohle des Omm 43 mit feinen Puffern, nur die Kupplung ist noch original Lenz.
Laderaumboden Lenz Omm 43 in der Sonne
Der Laderaum wirkt mit Sonne sehr natürlich.

2 Kommentare

  1. Sieht super aus! Zum Furnier wollte ich dich fragen, wie dünn es ist und wo du es her beziehst (zum nachmachen:) ).

    Vielen Dank für deine Rückmeldung und viele Grüße

    Christian

    1. Hallo Christian,

      danke für das Lob!
      Das Furnier ist mit Kleber etwa 0,7 mm dick.
      Ich habe es bei Mr Beam gekauft: Edelholz Sticker.
      Eiche passt für 1:45, für Halbnull dürfte Ahorn besser sein.
      Grüße

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.